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Wenn Natur auf Tradition trifft // Buntes Programm der Touristikgemeinschaft Hohenlohe auf der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn

17. September 2019

Mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm unter dem Motto „Natur trifft Tradition“ hat die Touristikgemeinschaft Hohenlohe in Zusammenarbeit mit dem Hohenlohekreis den 3. HohenloheTag auf der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn gestaltet. Den Auftakt machte dabei die Talkrunde „Hohenloher Gartenparadies“, bei der es um das erfolgreiche touristische Gartennetzwerk ging. Der Gamburg-Parkbetreiber Goswin von Mallinckrodt und Svenja Lipp von der bei der Touristikgemeinschaft Hohenlohe angesiedelten Netzwerk-Geschäftsstelle berichteten von ihrer Arbeit. Der Hohenloher Barde Kurt Klawitter begleitete den Beitrag musikalisch. 
 
Im Anschluss galt es Teil I der Frage „Wie royal ist Hohenlohe?“ zu klären. Hier gaben sich die neu gewählten Hohenloher Weinhoheiten sowie Marco Kronenwetter (Pipe Major der Hohenlohe Highlanders Pipes & Drums) auf der Bühne die Ehre. Musikalisch wurde die Gesprächsrunde von Liedern des in Schöntal-Berlichingen wohnenden Elvis-Imitators Bernhard Gabert untermalt. Was der echte King mit Hohenlohe zu tun hatte nämlich, dass er Vorfahren aus Hohenlohe hatte, erfuhren die Zuschauer in der Gesprächsrunde ebenso.  
 
Im dritten Themenblock wurden besondere Outdoor-Freizeitmöglichkeiten kurzweilig und anschaulich vorgestellt. Jörg Palmer präsentierte den Panofit-Parcours Waldenburg und obwohl er dort arbeite, sei er wohl mindestens einmal die Woche im Parcours zu finden. Die Cicerona und Limesführerin Doris Köhler veranschaulichte das Leben der vergangenen Zeit. Und als der Natur- und Landschaftsführer Karl Wunderlich nach seinem Lieblingsplatz in Hohenlohe gefragt wurde, entgegnete dieser „Mein Lieblingsplatz ist ganz Hohenlohe.“ Diese Aussage spiegelt in einem Satz die Quintessenz der Talkrunde wider, nämlich wie facettenreich unsere Region ist. Siggi Klaiber, Träger des baden-württembergischen Kleinkunstpreises, sorgte mit seinen flinken Fingern auf der Gitarre für musikalische Leckerbissen und viel Begeisterung.   
 
Der Höhepunkt des Tages folge jedoch noch: Als gegen 14 Uhr die Hohenlohe Highlanders Pipes and Drums das "Schaufenster der Region" mit ihren Dudelsack-Klängen verzauberten, war an der Bühne kein Platz mehr frei. Danach wurde es richtig blaublütig: Zu Landrat Dr. Matthias Neth gesellten sich mit Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg, Dr. Franziska Freifrau von Stetten, Johannes Graf von Zeppelin und Arnulf Freiherr von Eyb vier bekannte Vertreter des Hohenloher Adels und diskutierten angeregt und kurzweilig unter anderem darüber, was der Adelstitel in der Praxis bedeutet und wie sich der Adel in der Region einbringt. Ein weiterer Höhepunkt folgte mit der Vorführung des legendären SWR-Videos über den Besuch der englischen Königin Elisabeth II und der Kultrede des ehemaligen Langenburger Bürgermeisters Fritz Gronbach aus dem Jahr 1965. Gezeigt wurde die selten vorgeführte Langversion dieses einzigartigen Zeitdokumentes hohenlohischer Adelsgeschichte. Zum Abschluss sorgten die Hohenlohe Highlanders wieder dafür, dass kaum ein Besucher seinen Platz verließ.  
 
Die beiden bekannten Wortakrobatinnen Juliane Sprenger und Traudl Frank traten an diesem Tag zum letzten Mal gemeinsam auf, um dem Publikum unverkennbar die Weltsprache Hohenlohisch näher zu bringen. Sie bewiesen den gespannten Zuschauern, dass der hohenlohische Dialekt etwas ganz Besonderes ist und stellten bei einer kleinen Fragerunde sicher, dass sie auch wirklich jeder versteht.  Den Abschluss des vielseitigen Hohenlohe-Programmes bildete die Musikgruppe „hautnah“, deren Songs noch den ein oder anderen zum Träumen, Mitsingen und Abrocken einlud.  
 

Text- und Bildquelle: Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V.